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Quarzitversorgung

Zur Versorgung des Werkes mit Quarzit wurden in den Jahren 1900 ff. in den Gemeinden Steinbach und Rodenbach Grundstücke erworben, die Felsquarzit enthalten. Die Flächengröße beträgt:

a) in der Gemeinde Rodenbach 20,18 ar,
b) in der Gemeinde Steinbach 192,49 ar.

Der Bruch ist nur zeitweise bis zum Jahre 1925 betrieben worden.
Die Verladung erfolgte auf Bahnhof Rodenbach b/Haiger. Das Material wurde ausschließlich für den eigenen Betrieb verwendet und diente zur Herstellung von halbsauren Steinen. Im Sommer 1925 wurde die gesamte Fläche mit Fichten bepflanzt. Am 6.4.1934 ging der Quarzitbruch in das Eigentum des Dr.-Ing. Friedrich Schick über. Lt. Kaufvertrag vom 11.11.1946 (Notar Dr. Günther Gaede) wurde das Quarzitgelände durch die alleinige Erbin des verstorbenen Dr.-Ing. Friedrich Schick, Frau Anna Schick geb. Otto, an die Westerwälder Thonindustrie zurückgegeben.

Der Grundbesitz Steinbach, auf dem sich auch der Bruch befindet, ist zusammenhängend, bis auf die Parzelle 74, deren Besitzer dem Namen und Wohnort nach unbekannt in Amerika sind. Ein Erwerb war daher bis jetzt nicht möglich.

Der gegenwärtige(1949) Bruch befindet sich auf der Steinbacher Seite, etwa 700 m vom Bahnhof Rodenbach entfernt. Für eine größere Förderung müsste der Bruch von der Rodenbacher Seite aus neu aufgeschlossen werden, wodurch sich die Entfernung zum Bahnhof Rodenbach um etwa 300 m verringern würde. Allerdings wäre die Frage der Abraumlagerung und die Pachtung von Privatgrundstücken für die Überquerung bei der Abfuhr vorher zu klären.

Analyse: Eine im Oktober 1947 von der Firma Dr. C. Otto & Comp. angestellte Untersuchung hatte folgendes Ergebnis:

  • si O2 96,1 %
  • Al2O3 2,3 %
  • Fe2O3 0,3 %
  • Ca O 0,2 %
  • Mg O 0,1 %
  • K2O 1,0 %

aus: Schrift zum 50jähr. Jubiläum


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