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Erdgeschichte

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Die Arbeiten zur Wiederaufschließung der Erdbachhöhle 1983/84 (2)

Nach der erneuten Freilegung wurde die Südböschung mittels Bagger abgeschrägt und der Einstieg in die Schwinde J ausbetoniert und mit Schachtringen versehen. Der von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Bauwagen wurde durch eine feste Baubude ersetzt, in der Werkzeuge und Geräte gelagert werden konnten. Bald darauf wurde auch ein motorisierter Bauaufzug installiert, der das Sediment nach draußen transportierte und endlich die sehr personenauf wendigen "Eimerketten" überflüssig machte. Im Spätsommer wurde an der derzeitigen Grabungsstelle eine Betonaussteifung mit armierter Decke zum Aufsetzen von Schachtringen und zur Arbeitssicherheit eingebaut. Spülungen an dieser Stelle erbrachten einen Wasserdurchlass von 150 bis 200 Liter/Minute.

Zwischenzeitlich wurde die Schwinde J weiter erforscht . Die Erkundungen wurden in ca. 12 Meter Tiefe an einem Siphon abgebrochen. Am 10. 12. 1984 erfolgte der letzte Grabungseinsatz, der gegen Mitternacht erfolgreich beendet wurde. Man hatte genau die Decke des 35 Meter tiefen "Canyons" getroffen. Eine spätere Besichtigung brachte den entgültigen Beweis dafür. Man fand sogar noch alte Felshaken und die Telefonleitung von 1966.

Wenig später wurde ein 5 Meter hoher verschließbarer Turn aus 10 Schachtringen aufgesetzt und die Grube mit Erde zugebaggert. Eine Betonaussteifung der um die Schachtmündung lagernden Klemmblöcke war für später geplant.

Nach Buß- und Bettag 1984 wurde der Sicherheitsdamm von einen außerordentlich starken Hochwasser durchbrochen. Ein Großteil der beigefüllten Erde verschwand im Kleingrubenloch, was den Schachtturm trotz Betonierung zum Kippen brachte. Das Wasser konnte nicht einlaufen, da der Schachtturm mit einer Eisenplatte verschlossen war, daher grub es sich neben dem Fundament einen Einlauf. Das Fundament und die unteren drei Schachtringe wurden nicht verkippt, doch ist im Einstiegsbereich eine Verstopfung durch Sedimente zu verzeichnen.

Trotz dieser widrigen Umstände sollte im Jahr 1985 mit der eigentlichen Forschungsarbeit begonnen werden, da der Aufwand für eine Wiederinstandsetzung relativ unerheblich erschien. Wie die Erforschungsgeschichte der Erdbachhöhle weiter ging, wird in einer Fortsetzung berichtet.

Auszug aus "Karst und Höhlen in der Dillmulde" von Ronald Böhm, Mühlheim/Main; Dieter Kraus, Frankfurt/Main; Gerhard Stein, Frankfurt/Main und Helmut Steiner. Artikel verfasst von Dieter Kraus.

Bearbeitet von Manfred Thielmann, Breitscheid-Erdbach.

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